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Zubau Schöffmann

Leistungen:
Architektur
Auftraggeber:
Schöffmann

Ein Zubau zu einem holzverschalten, Zeltdach eingedecktem Arbeiterhäuschen in einer der schönsten Wohngegenden von Graz für eine vierköpfige Familie war die Aufgabe-3 Modelle wurden gebaut, die "alten" Qualitäten sollten durch den größeren Zubau als der Altbestand nicht gefährdet werden, wesentlich war auch die optimale Anbindung an das Althaus und die Lage des nunmehr gemeinsamen neuen Einganges für beide Teilbereiche.

Fast unausgesprochen fiel die Entscheidung auf einen reinen Holzbau, um hier dieser Reduzierung des gelebten Gartenraumes mit einer durchlässigen Leichtigkeit zu begegnen. Der eingeschossige Baukörper wurde auch bewusst vom Boden abgehoben und auf Punktfundamenten gelagert, um hier den leicht fallenden Garten unter dem Neubau fast bis zum Altbestand durchfließen zu lassen. Lange Diskussionen gab es wegen der Dachform und des Eindeckungsmaterials - ein Pultdach schied aus, da die ungleichmäßigen Traufen den "Pavilloncharakter" empfindlich gestört hätten.

Ausgewählt wurde ein sehr flach geneigtes Zeltdach, eingedeckt mit Rheinzink-Blech, damit wurde rundum eine sehr scharfkantige Traufenlinie möglich, ohne auf technische Sicherheiten verzichten zu müssen. Der Holzbau ist mit einer horizontalen Lärchenschalung versehen, die Fensterelemente sind ebenfalls in Lärche - Innen im Bodenbereich gibt es nur einen grau-grünen Schieferbelag und wiederum Lärchendielen von den Admontern in Ergänzung.

Wichtig war bei den Öffnungen der Fenster und Türen die Aufnahme von alten und teilweise von vorher nicht möglichen Blickbeziehungen. Der Zubau wirkte bereits nach sehr kurzer Zeit selbstverständlich integriert und baute auch ein sehr spannendes Gegenüber zum bestehenden Holzhaus auf. Es kann auch als Beispiel dienen, wie eine an sich unbedeutende Baumasse durch die Konfrontation mit einem neuen Gegenüber zu einem ausgewogenen, harmonischem Ensemble werden kann.

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